Soziales

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Anforderungen "Soziales"

II.19 Arbeitssicherheit

Anforderungen

Das Unternehmen hält Arbeitssicherheitsanforderungen ein und arbeitet systematisch an der Verbesserung der Arbeitssicherheit auf Unternehmens- bzw. Standortebene (Grundprinzip „Prävention ist wichtiger als Schadensbegrenzung“) und entlang der Wertschöpfungskette.

 

Nachweismöglichkeiten

  • Dokumentiertes Arbeitsschutzmanagement (Arbeitsschutzbeauftragte, Protokolle und abgeleitete Maßnahmen zum ASA (Arbeitssicherheitsausschuss)), dieses wird regelmäßig auf seine Leistungsfähigkeit hin überprüft (interne Audits) und bewertet (Management-Review)
  • Ziele, Maßnahmen und Kooperationen mit Anspruchsgruppen zur Verbesserung der Arbeitssicherheit im Unternehmen und entlang der Wertschöpfungskette

II.20 Gesundheit

Anforderungen

Das Unternehmen arbeitet präventiv und systematisch am Schutz / an der Erhaltung der Gesundheit der Menschen innerhalb und außerhalb des Unternehmens:

  • Das Unternehmen stellt dar, wie es die Arbeitsbedingungen und das berufliche Arbeitsumfeld der Beschäftigten systematisch verbessert, um so deren körperlichen und psychischen Bedürfnissen gerecht zu werden
  • Das Unternehmen stellt dar, wie es die Auswirkungen auf die Gesundheit der Menschen außerhalb des Unternehmens (z.B. Verbraucherinnen und Verbraucher, Anwohnerinnen und Anwohner, Beschäftigte in der Wertschöpfungskette) systematisch verbessert

 

 

Nachweismöglichkeiten

  • Dokumentiertes Gesundheitsmanagement, dieses wird regelmäßig auf seine Leistungsfähigkeit hin überprüft (interne Audits) und bewertet (Management-Review)
  • Dokumentation der Auswirkungen auf die Gesundheit und Sicherheit der Menschen in der Wertschöpfungskette und in der Gesellschaft (z. B. Hot Spot Analysen) und Erfassung der eingeleiteten Maßnahmen und Verbesserungen während der (Lebens-) Dauer des Produktes oder der Dienstleistung
  • Dokumentation der Ziele und Maßnahmen im Unternehmen und mit Anspruchsgruppen zum Schutz / zur Erhaltung der Gesundheit

II.21 Menschenrechte

Anforderungen

Das Unternehmen legt offen, wie es systematisch zur verbesserten Einhaltung der Menschenrechte und fairer Arbeitsbedingungen beiträgt:

  • im Unternehmen (z. B. Chancengleichheit, menschenwürdige Arbeit, angemessener Unterbringung/Wohnraum)
  • in der Wertschöpfungskette / Gesellschaft (z. B. Zugang zu sauberem Wasser, ausreichend Nahrungsmitteln, Bildung sowie Umgang mit Kinder- und Zwangsarbeit, Vereinigungsfreiheit)

 

 

Nachweismöglichkeiten

  • Risikobewertung nach Ursprungsländern
  • Dokumentation der Ziele und Maßnahmen bezüglich Einhaltung der Menschenrechte und fairer Arbeitsbedingungen im Unternehmen inklusive der grundlegenden Prinzipien und Rechte bei der Arbeit und entlang der Wertschöpfungskette (z.B. Nationaler Aktionsplan für Wirtschaft und Menschenrechte oder nach ILO/UNHCR (United Nations High Commissioner for Refugees))
  • Kontrakte und / oder Code of Conduct mit Zulieferbetrieben, Dienstleistungsunternehmen, Subunternehmern, ggf. (Lieferanten-) Audits und / oder Zertifikate von SA 8000 o. ä.
  • Dokumentation der Aktivitäten / Projekte zur Verbesserung der Einhaltung der Menschenrechte (z. B. angemessene Abfall- und Abwasserentsorgung, Zugang zu sanitären Einrichtungen, Informations- und Kommunikationstechnologien, Kultur)

II.22 Kultur der Vielfalt

Anforderungen

Das Unternehmen fördert Vielfalt (Diversity) mit dem Ziel der Gleichbehandlung / Chancengleichheit der Beschäftigten und der Bewerberinnen und Bewerber unabhängig von Herkunft, Alter, Geschlecht, Behinderung, ethnischer Zugehörigkeit, Religion, Lebensstil etc.

 

Nachweismöglichkeiten

  • Dokumentation der Ziele und Maßnahmen der Vielfalt der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Standort (z. B. Diversity Statement, Integration von Migranten, Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Kinder- bzw. Angehörigenbetreuung, flexible Arbeitszeitmodelle, Initiativen zur Integration Benachteiligter in der Region in Kooperation mit Arbeitsämtern)

II.23 Demografie

Anforderungen

Das Unternehmen berücksichtigt die demografische Entwicklung:

  • im Unternehmen - für eine vorausschauende Personalpolitik, die Handlungsspielräume für die Zukunft sichert
  • in der Gesellschaft - als Impuls für die Entwicklung zukunftsfähiger Produkte und Dienstleistungen.

 

 

Nachweismöglichkeiten

  • Dokumentation der Ziele und Maßnahmen zur ausbalancierten Altersstruktur der Beschäftigten (z. B. lebenslanges Lernen, Umgang mit Berufsein- und -ausstieg, Arbeitsplatzwechsel, Umschulungen, Pflegezeiten o. ä.)
  • Demografie-Check, Arbeitsplatzbewertungen
  • Altersorientierte Produkte und Dienstleistungen, die explizit auch auf demografische Aspekte eingeht
  • Reporting über Projekte mit Anspruchsgruppen z.B. Jobmessen / Kooperationen mit Hochschulen / Schulen